STAMMTISCH DER BESCHÄFTIGTEN der Amperkliniken Dachau
jeden letzten Donnertag im Monat
im Cafe Gramsci, Burgfriedenstr. 3 Dachau / Altstadt
Wir treffen uns einmal im Monat, um uns in ungezwungener Atmosphäre über
Stations- und Abteilungsgrenzen hinaus über unsere Arbeitsbediungungen
auszutauschen, aber auch um unsere Überlegungen praktisch umzusetzen. Der
Stammtisch soll grundsätzlich ALLEN KollegInnen offen stehen, solange sie keine
Funktion als leitende Vorgesetzte ausüben. Als einfache Beschäftigte können wir
sehr wohl unseren Unmut und unsere Bedürfnisse selbständig artikulieren. Wir
sind grundsätzlich unabhängig von Gewerkschaften und Parteien.
E - Mail Kontakt: betriebsgruppe.amperkliniken@yahoo.de
Erstellt: 16.05.2013 23:22 | Letzte Änderung: 16.05.2013 23:22
ANTIGEN Newsletter Mai 2013
Dauernd
wird uns erzählt der Stellenplan sei voll. Wie kann es dann
sein,
dass wir regelmäßig im Dienstplan mit mehr Stunden eingeplant,
also
bewusst überplant, werden? Krankheitsausfälle sind kein
Argument,
da dies auch geschieht, wenn niemand krank ist. Außerdem sind
Krankheitsausfälle in einer Stellenplanung berücksichtigt. Eine
Änderung bzw. Kürzung der personellen Besetzung pro Dienst kommt
nicht in Frage! Was früher als Wochenendbesetzung galt, ist
heute
die normale Besetzung an Werktagen. Im folgenden ein kleines
Rechenbeispiel:
Ein
Stockwerk hat 27 Planstellen (z.B. 5. Stock oder 3. Stock).
Es
müssen jeden Monat im Schnitt 2 KollegInnen im Urlaub sein,
sonst
geht das über das Jahr nicht auf. Das heißt, dass nur noch 25
pro
Monat verplant werden können.Es
gibt 5 Pflegegruppen pro Stockwerk, die von je einer Kraft
versorgt
werden müssen. Das macht pro Tag: 5 im Frühdienst, 5 im Spätdienst,
3 im Nachtdienst – also 13 pro TagDiese
13 können aber maximal 10 Tage am Stück arbeiten, dann müssten
die
nächsten 13 folgen. Planbar sind aber nur noch 12!
Dabei
sind nicht miteinbezogen: KPH und PH, die eine Gruppe/Seite
nicht
alleine versorgen. Der Stellenplan zählt aber nur „Köpfe“. Was
zählt für uns?
Tägliches
Zähne zeigen statt „Lächeln des Monats“! Mehr Personal muss
her!
Erstellt: 08.03.2013 20:09 | Letzte Änderung: 08.03.2013 20:09
ANTIGEN Newsletter März 2013
UNS REICHT'S SCHON LANG!
Erstellt: 17.01.2013 15:00 | Letzte Änderung: 17.01.2013 15:00
Solidarität mit den streikenden KollegInnen am Neuenburger Spital la Providence in der Schweiz
Liebe
Kolleginnen
und Kollegen,
wir
möchten
uns in aller Deutlichkeit mit Eurem Streik solidarisch
erklären und wünschen Euch maximale Kraft, Durchhaltevermögen
und
natürlich Erfolg.
Eure
Interessen
sind letztendlich auch die unseren. Erreichen können wir
alle nur etwas, wenn wir für unsere Belange selbst eintreten,
uns
gegenseitig dabei unterstützen und auch nicht davor zurück
schrecken die Gegenseite, die so genannten Arbeitgeber, unsere
Kraft
spüren zu lassen.
In
diesem Beruf erfahren wir tagtäglich hohe Arbeitsbelastung,
Personalmangel, niedrige Bezahlung bis zu Dumpinglöhnen bei
Hilfskräften, Auslagerung einzelner Bereiche und dadurch
bewusste
Spaltung der Beschäftigten. Gerade dem wollen wir hiermit
entgegen
treten. Unsere Solidarität kennt keine Staatsgrenzen.
Unabhängige
Betriebsgruppe Amper Kliniken Dachau
Unabhängige
Betriebsgruppe Uns reicht's-Wir wehren uns, Gesundheit Nord
Bremen
Unabhängige
Klinikliste Klinikum Saarbrücken
Hintergründe
zum Streik http://www.solidarite-laprovidence.ch/
Erstellt: 29.06.2012 | Letzte Änderung: 29.06.2012
Helios Klinikkonzern kündigt 1000 Beschäftigten während Streik
Solidarität mit den KollegInnen!
Laut Presseberichten hat die dem Klinikkonzern Helios zugehörige
"Zentrale Service-Gesellschaft (ZSP) Damp" 1000 KollegInnen
schriftlich gekündigt, da sich diese für einen unbefristeten Streik
ausgesprochen haben.
ZSP wurde im März 2012 von Helios übernommen. Verdi möchte in den
aktuellen Tarifverhandlungen die alten Konditionen halten und
fordert zusätzlich 7,5% mehr Lohn. Das reichte Helios aus massenhaft
Kündigungen auszusprechen, nachdem das Angebot des Konzerns, welches
Lohneinbußen von zum Teil mehreren Hundert Euro bedeuten würde,
abgelehnt wurde.
Es ist unseres Erachtens ein Paradebeispiel für den Umgang der
Klinikkonzerne mit uns Beschäftigten. Aus reinem Interesse an
Profitmaximierung werden unsere Bedürfnisse nicht nur ignoriert,
sondern konsequent mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln
bekämpft. Mit dem Angebot, das Helios den KollegInnen unterbreitet
hat, soll die Prekarisierung der unteren Lohngruppen weiter voran
getrieben werden.
Ein weiterer Aspekt dieses Konflikts ist die Tatsache, dass die
Fresenius-Tochter Helios mit der Rhön Klinikum AG verschmelzen soll,
zu der auch die Amper Kliniken Dachau gehören. Voraussetzung dafür
ist allerdings, dass Aktionäre von Rhön ihre Anteile an Fresenius
abgeben. Die Frist dafür ist am 27. Juni abgelaufen. Es würde der
größte Klinikkonzern in Europa mit 80.000 Beschäftigten entstehen.
Das hierbei Renditeziele im Vordergrund stehen und nicht das Wohl
von PatientInnen, liegt nicht nur für die Gewerkschaft auf der Hand,
sondern auch für uns Beschäftigte, die die Auswirkungen einer
solchen Entwicklung täglich am eigenen Leib erfahren dürfen.
Privatisierung bedeutet Personalabbau, Verschlechterung der
Arbeitsbedingungen und Lohndumping.
Allen Betroffenen gilt grundsätzlich unsere uneingeschränkte
Solidarität!
Unabhängige Betriebsgruppe
an den Amperklinken Dachau
28.6.2012
Erstellt: 29.05.2012 | Letzte Änderung: 29.05.2012
Schweigen ist Gold - Gold für Rhön
und davon hat die
Rhön Klinikum AG bereits reichlich. Wie es
uns dabei geht, steht in der neuen Antigen.
Erstellt: 29.11.2011 | Letzte Änderung: 29.11.2011
Solidarität mit dem CFM Streik an der Charite Berlin!
Die CFM ist eine Tochtergesellschaft, vergleichbar mit der KDI
Service GmbH der Amperkliniken. Sie streiken seit dem 12.September
für bessere Arbeitsbedingungen und einen eigenen Tarifvertrag. Nun
werden die streikenden KollegInnen von Vorgesetzten und einem
privaten Sicherheitsdienst versucht einzuschüchtern. Gegen
Lohndumpimg, miese Arbeitsbedingungen - und gegen
Einschüchterungsversuche sowieso!
Resolution
der Streikversammlung
Erstellt: 22.7.2011 | Letzte Änderung: 22.7.2011
Arbeitssituation im Begriff weiter zu eskalieren
Diese Pressemitteilung sorgte für einigen Wirbel und
polemische Zeitungsartikel. In der Woche nach der PM wurden auf
zwei Stationen Betten gesperrt.
Ungesundleben hat uns dazu
interviewt. Zum Interview und den Zeitungsartikeln geht's hier:
Interview
mit Ungesundleben
Pressemitteilung
Arbeitssituation der Beschäftigten an den Amper Kliniken AG
Dachau ist im Begriff weiter zu eskalieren
Durch bereits bestehende Personalmängel und daraus folgende
Krankheitsausfälle durch Überbelastung, kommt zur allgemeinen
Arbeitsverdichtung noch der Druck, die Ausfälle zu kompensieren.
Dies hat sich, v.a. in den Bereichen der Pflege in der Inneren
Medizin, derart verschärft, dass zum Teil nicht einmal mehr die
einzelnen Schichten voll besetzt werden können.
So manifestiert sich die Kehrseite der von Rhön Klinikum AG und
Amper Kliniken AG verkündeten jährlichen Rekordzahlen an
behandelten PatientInnen.
Wir Beschäftigte werden mit einem Hoffen auf ein „Sommerloch“,
also einem saisonbedingten Rückgang der PatientInnenzahlen,
vertröstet. Neueinstellungen von Personal sind nicht in Sicht.
Sowohl von Pflegekräften, als auch von der immer wieder
angekündigten Schaffung von Stellen für Stationsassistentinnen,
einem Berufsfeld das vor Jahren abgeschafft wurde.
Wir glauben nicht an „Sommermärchen“ und haben keine Lust mehr
uns länger hinhalten zu lassen.
Daher fordern wir von sämtlichen Verantwortlichen, der (neuen)
Klinikleitung, des ärztlichen Leitungsgremiums und der
Pflegedienstleitung umgehend zu handeln und die Bettenzahlen den
Personalzahlen anzugleichen, wenn dies umgekehrt schon nicht
möglich scheint.
Anders ausgedrückt: Wir fordern
Betten zu sperren
Unabhängige Betriebsgruppe Amperkliniken Dachau
Dachau, 21.7.2011
Wallstreet
Online: Rhön Klinikum profitiert von gestiegenen Patientenzahlen
Finanz
Nachrichten.de: Rhön-Klinikum AG Bilanzpressekonferenz in
Frankfurt/Main 28.04.2011
Wallsstreet
Online: Umsatzentwicklung Rhön Klinikum AG 2010
Erstellt: 26.11.2009 | Letzte Änderung: 26.11.2009
Pressemitteilung:
Kreistag will weitere Anteile der Amper Kliniken veräussern
Diese Presseerklärung wurde von keiner lokalen Zeitung
veröffentlicht
Wie der Kreistag des Landkreises Dachau heute beschließen wird,
werden weitere 20,1% der bisherigen 25,1% Anteile an den Amper
Kliniken an den Konzern Rhön Klinikum AG veräussert.
Dabei steht unseres Erachtens der finanzielle Aspekt für den klammen
Landkreis, sein Versorgungsauftrag nicht so sehr und die
Arbeitsbedingungen des Personals gar nicht, im Vordergrund. Ein
Mitspracherecht des Landkreises wird erhalten bleiben. Das ist uns
relativ egal, da dieser ohnehin keinen Gebrauch davon gemacht hat.
Bei der Übernahme 2005 hat Landrat H.J. Christmann noch verkündet,
der Kreis könnte im Falle eines Stellenabbaus die Sperrminorität
nutzen. Hat er aber nicht.
Wenn nun auch noch weitere 20,1% an die Rhön AG gehen, zeigt das
nur, dass unsere Anliegen, nämlich die der MitarbeiterInnen,
unbedeutend sind. Personalmangel und hohe Arbeitsverdichtung gehören
für uns weiter zum Arbeitsalltag.
Bei der Rhön AG als nahezu alleinigem Anteilseigner sind die Fronten
wenigstens geklärt.
Dachau, den 26.11.09
Unabhängige Betriebsgruppe Amperkliniken Dachau
Erstellt: 21.09.2009 | Letzte Änderung: 21.09.2009
VORGESETZTE VERBIETET SERVICE-PERSONAL IN IHRER DIENSTZEIT AN BETRIEBSVOLLVERSAMMLUNG TEILZUNEHMEN
Öfter mal was neues und doch alles beim alten! Am heutigen Montag fand eine Betriebsvollversammlung für die über 100 Beschäftigten der KDI Service GmbH statt. Neben Küchenpersonal und anderen stellen
die KollegInnen des Patienten-Service fast die Hälfte der KDI MitarbeiterInnen dar. Die Vorgesetzte des Service hat denen, die heute im Spätdienst eingeteilt waren, die Teilnahme müdlich verboten. Da
die KDI Beschäftigten Wochenend- und Feirertagszuschläge erhalten und die KollegInnen des Service nicht, stellt sich die Frage, weshalb einem Teil von ihnen die Teilnahme an der Versammlung untersagt
werden sollte, eigentlich nur noch rhetorisch. Allerdings flog die Sache schnell auf. Nachdem KollegInnen aus der Pflege darüber informierten, dass dies völlig unzuläsig ist fanden sich noch einige,
wenn auch verspätet, bei der Versammlung ein.
Erstellt: 17.08.2009 | Letzte Änderung: 17.08.2009
Warnstreik an den Amper Kliniken Dachau
Erste Einschätzung
Die Gewerkschaft ver.di organisierte für diesen Tag den ersten
Streik überhaupt in unserem Betrieb. Grund hierfür ist die fest
gefrorene Situation in den Verhandlungen um den neuen
Vergütungstarifvertrag. Da im gesamten Unternehmen, wie auch in der
Konzern-Mutter Rhön Klinikum AG, die Gewinne jährlich neue Rekorde
brechen und ver.di viele neue Mitglieder werben konnte, sah sich die
Gewerkschaft in der Pflicht ihrer Forderung nach 12% mehr Lohn
Nachdruck zu verleihen und zur Aktion über zu gehen.
Bestreikt wurden die Frühschicht ab 6 Uhr bis 14.30 Uhr, sowie die
Normalarbeitszeit von 8 Uhr bis 16.30 Uhr. Es beteiligten sich
insgesamt über 100 KollegInnen, die Presse spricht sogar von 150.
Die Abteilungen, in denen ver.di vertreten ist, waren
dementsprechend stark an der Aktion beteiligt. Hierbei handelt es
sich um qualifiziertes Fachpersonal aus den Bereichen Intensiv,
Anästhesie/OP, Ambulanz sowie PhysiotherapeutInnen. Aber auch
Auszubildende und Handwerker waren dabei. Da einige OP Säle
schließen mussten konnte auch ein gewisser ökonomischer Druck
erzeugt werden. Auch auf den normalen Stationen, wo der
Organisationsgrad gering ist, beteiligten sich KollegInnen. Der
Frühdienst der Stockwerke 1 (Neurologie) und 6
(Gastroenterologie/HNO/Plastische Chirurgie) wurde bestreikt. Es
kamen zudem viele KollegInnen von anderen Stationen außerhalb der
Dienstzeit oder aus dem Frei. Hilfreich dafür war u.a. auch das
verteilte Flugblatt „Streikrecht für Unorganisierte“, das in der
Woche davor verteilt wurde.
Massive Einschüchterungen
Dass dennoch andere Stationen komplett zum Dienst antraten ist der
Tatsache geschuldet, dass PDL (Pflegedienstleitung) M. Bieg und
Chefarzt Dr. Weber, nachdem am Freitag der Streikaufruf bekannt
gegeben wurde, das ganze Wochenende über MitarbeiterInnen in der
Pflege massiv einzuschüchtern versuchten. KollegInnen wurden
mehrmals angesprochen und gedroht, es werde „persönliche
Konsequenzen“ geben sollten sie sich am Streik beteiligen. Das ist
rechtlich völlig unzulässig und zeigt zu welchen Mitteln die
Klinikleitung nach wie vor bereit ist. Der zuständigen ver.di
Sekretärin wurde bereits am Freitag Hausverbot erteilt. Am Streiktag
selbst hatte sich ab 5.30 Uhr die gesamte Führungsriege am
Haupteingang versammelt und machte, wie in einem Brief an die
MitarbeiterInnen angekündigt, von ihrem „Hausrecht gebrauch“ indem
alle Streikenden des Geländes verwiesen wurden. So konnte die
Streikversammlung samt Kundgebung auch nicht auf dem Klinikgelände
stattfinden, sondern auf dem nächst gelegenen Platz am Parkplatz vor
dem Friedhof. Aber auch dort ließen es sich die Herren in teurerem
Gewand nicht nehmen, regelmäßig vorbei zu patrouillieren. Als um 10
Uhr die Kundgebung begann blieben sie mit dabei, um so ein Klima der
Angst zu erzeugen. Das gelang ihnen allerdings nicht. KollegInnen,
die spontan ihren Unmut über das Mikro äußerten ließen sich davon
nicht beeindrucken. Der Unabhängigen Betriebsgruppe wurde im Vorfeld
ein Redebeitrag zugesichert, in dem über eine reine Lohnforderung
hinaus auf die mehr als schlechten Arbeitsbedingungen und die
Spaltung der Belegschaft hingewiesen wurde. KollegInnen der
Unter-GmbHs waren von einer Teilnahme ausgeschlossen. Es handelt
sich hier v.a. um die Hilfsberufsgruppen Service Personal,
Küchenhilfen und das in einer externen Firma beschäftigte
Reinigungspersonal, aber auch die Ärzte.
Gegenüber der Dachauer SZ nannte Vorstand Uwe Schmid die Streikenden
ein „kümmerliches Häufchen“. Die PatientInnen und Angehörigen
zeigten da schon mehr Verständnis. Gegenüber den Streikenden kam es
zu keinerlei negativen Äußerungen. Feuertaufe bestanden Trotz der
Unerfahrenheit aller Beteiligten, außer ver.di, kann man von einem
Erfolg sprechen. Es hat verdeutlicht, dass auch unter der in den
Amper Kliniken Dachau traditionellen Führung der harten Hand die
KollegInnen bereit sind zur Tat zu schreiten. Natürlich geht das
noch viel besser. Aber jetzt wissen wir ja wie´s geht.
Bis zum nächsten Mal
La lotta continua
Erstellt: 10.06.2009 | Letzte Änderung: 10.06.2009
ANTIGEN – Newsletter Juni 09
7 Service Kolleginnen vor die Tür gesetzt!
Anfang Juni kam uns zu Ohren, dass 7 Kolleginnen aus dem Service
der Vertrag nicht verlängert wurde. Grund hierfür dürfte das
Anrecht
sein, beim dritten Mal einen unbefristeten Vertrag zu erhalten.
Die 7
wurden postwendend durch 7 neue ersetzt.
Die Verträge des Service Personals sind befristet auf ein Jahr
(zuletzt auch auf ein halbes Jahr), wovon die ersten 6 Monate
Probezeit
sind. Um die Untergebenen gefügig zu halten ist Geldgebern wohl so
manches Mittel recht. Dass die Neuen allesamt erst eingearbeitet
werden
müssen ist der Preis, den es dafür zu zahlen gilt.
Apropos zahlen:
Die derzeit an den Amper Kliniken beschäftigten 53 Service
Kolleginnen
bekommen weder Wochenend- noch Feiertagszuschläge bezahlt!
Aber das muss und wird nicht so bleiben. Dafür ist uns so manches
Mittel recht.
Her mit der Kohle - JETZT!
Erstellt: 22.05.2009 | Letzte Änderung: 22.05.2009
ANTIGEN - Newsletter Mai 09
"Gesprächskreis Pflege" gescheitert
Seit Ende Juli 08 traf sich auf Betreiben der Geschäftsführung ein
"Gesprächskreis Pflege", da laut deren Auffassung "die
Pflegeleistungen zunehmend öffentlich kritisiert" wurden. Es nahmen
Vorstand Uwe Schmid, Personalchef Claus Dietze, PDL Martin Bieg, der
Betriebsrat/JAV, sowie 10 Pflegekräfte aus fast allen Stationen
teil. Die Vorwürfe von "schlechter Pflege" wurden bereits im ersten
Treffen entkräftet. Fortan bestand die monatliche Runde nur noch aus
Betriebsrat/JAV und den Pflegekräften. Dort wurden folgende
Vorschläge zur Verbesserung und Entlastung erarbeitet:
- Errichtung von Palliativ- und Isolationseinheiten,
- Errichtung einer Aufnahmnestation,
- Wiedereinstellung von Stationssekretärinnen,
- Kommunikationstraining für die PDL,
- Anpassung des Personal- "Benchmark" an den realen
Arbeitsaufwand,
- bessere Einbarbeitung der Service-Kräfte,
- Besetzung der Nothilfe mit Pförtner.
Es dauerte nach der Präsentation im November 3 Monate bis sämtliche
Vorschläge am 18. März von der Geschäftsführung abgelehnt wurden.
Vielen Dank für die vergeudete Zeit!!