Betriebsgruppe Klinikum Wahrendorff

Hallo Allerseits!
 

10.10.2009 (geändert 28.01.2010)

Millionennachzahlung für Klinikum Wahrendorff

Einigung mit dem Land Niedersachsen würde Tarifgehälter im Heimbereich ermöglichen

"Was die Geschäftsleitung der Klinikum Wahrendorff GmbH als Geheimnis behandelt, wird von der Region Hannover offen kommuniziert...

Danach gilt pro Tag und Bewohner: - bis einschließlich 2006 der Pflegesatz von € 107,26, - ab 2007 der Pflegesatz von € 120,73,- ab 2009 Pflegesätze nach Hilfebedarfsgruppen und nach dem Landesrahmenvertrag, vorläufig aber weiterhin Pflegesatz von € 120,73.

Was heißt das für das Klinikum?

Mit den erhöhten Pflegesätzen könnte das Klinikum Wahrendorff Tarifgehälter bezahlen.

Warum informiert die Geschäftsleitung darüber weder ihre Mitarbeiter, noch Betriebsrat und Wirtschaftsausschuss? Mit den erhöhten Pflegesätzen nimmt das Klinikum Wahrendorff pro Jahr rd. 4 Mio. € mehr ein.

Warum wissen die Mitarbeiter, Betriebsrat und Wirtschaftsausschuss nichts davon? Wir fordern: Bei den Beschäftigten muss jetzt endlich was im Geldbeutel ankommen! Eure Leistung sichert die Pflege und Betreuung der Bewohner...

Fakt ist: Die jetzige Regelung zwischen dem Klinikum und dem Land Niedersachsen ist abschließend. Dieser Regelung hat die Geschäfts- führung des Klinikums, der alleinige Gesellschafter Dr. Wilkening und das Land zugestimmt und sie als sehr positiv bewertet.

Das Land Niedersachsen musste die Pachtverbindlichkeiten für die Vergangenheit nicht akzeptieren. Ab 2009 sind feste Investitionsbeträge nach § 15 Landesrahmenvertrag vereinbart, mit denen die für erforderlich gehaltenen Investitionen gezahlt werden sollen. Wir sagen: Nur damit sind Investitionen zu finanzieren. Für Personalkosten bestimmte Gelder sollten auch in voller Höhe für die vorgesehenen Zwecke verwandt werden. Warum verheimlicht die Geschäftsleitung die Höhe der vereinbarten Investitionsbeträge? Könnten daraus die bisherigen Pachten nicht bezahlt werden? Wenn das so sein sollte, müsste das Klinikum Wahrendorff mit seinem Verpächter M2 Dr. Wilkening Immobilien GmbH und Co.KG eine Lösung für die hohen Pachtverbindlichkeiten finden – und das NICHT auf dem Rücken der Beschäftigten... Es gibt keine Behörde oder allgemeine Stelle, die dafür sorgt, dass das vom Land Niedersachsen für EUCH bezahlte Geld auch bei EUCH ankommt... IHR werdet nur hingehalten... Nutzt die Betriebsversammlung! Stellt Fragen! Verlangt Antworten!

Der ver.di-Betriebsrat konnte in den vergangenen Jahren viele von der Geschäftsleitung angestrebte Verschlechterungen Eurer Arbeitsbedingungen verhindern..."

Ver.di-Flyer mit vollständigem Text herunterladen

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10.09.2009 (geändert 28.01.2010)

Podiumsdiskussion: Private Kliniken, privates Gesundheitswesen - Wer profitiert, wer zahlt drauf?

Am 7. September veranstaltet die Links-Partei in Sehnde eine Podiumsdiskussion zum Thema "Private Kliniken, privates Gesundheitswesen - Wer profitiert, wer zahlt drauf?".

Auf dem Podium sitzen ein Landtagsabgeordneter der Links-Partei, Heiko Grau-Maiwald (GGB), Brigitte Horn von Verdi und einige mehr.

Einladungs-Flyer herunterladen

 

10.06.2009 (geändert 28.01.2010)

Offener Brief des Betriebsrats an die Geschäftsleitung

Mit Datum 28. Mai 2009 schrieb der Betriebsrat des Klinikums Wahrendorff einen offenen Brief an die Geschäftsleitung, in dem es um die Personalfrage geht.

 

20.05.2009 (geändert 28.01.2010)

Lehrter Gewerkschafter demonstrierten in Berlin

Die Krise bekämpfen. Die Verursacher müssen zahlen!

Unter dem Motto „Die Verursacher müssen zahlen.“ haben 80 Gewerkschafter aus Lehrte und ca. 1000 aus der Region Hannover zusammen mit 100.000 Menschen am letzten Samstag in Berlin demonstriert. Gleichzeitig protestierten 30.000 Menschen in Prag. Europaweit sind im Rahmen der Aktionstage vom 14.-16. Mai in Madrid, Brüssel, Berlin und Prag insgesamt 330.000 Menschen dem Aufruf der Gewerkschaften gefolgt... Grund für die Demonstration ist die Finanz- und Wirtschaftskrise die sich bereits auch in Lehrter Betrieben bemerkbar macht. Bei Miele und der K+S Kali GmbH in Lehrte gibt es bereits Kurzarbeit oder wird in Kürze umgesetzt. Diese spürbaren Auswirkungen der Krise und die in den letzten Jahren voranschreitende Armut, die Umverteilung der Vermögen von unten nach, die Zunahme von Billiglöhnen und der Abbau von Arbeitnehmerrechten, haben die Lehrter Kolleginnen und Kollegen motiviert an der Demonstration in Berlin teilzunehmen, erläutert der örtliche DGB Vorsitzende Reinhard Nold die Beweggründe der Teilnehmer...
 

08.05.2009 (geändert 28.01.2010)

Flugblatt der Betriebsgruppe macht Heimlichkeiten von Liste "Neustart" öffentlich

Dr. Brase trifft sich konspirativ mit arbeitgebernaher Liste

FAU News vom 08.05.09:

Geschäftsleitungsnahe Liste „Neustart“ trifft sich konspirativ mit Geschäftsleiter Brase – Umstrittene Personalien und weitere heikle betriebsinterne Themen werden im Restaurant „Baki“ diskutiert – Neustart-Sprecher Möller hält die Vorgänge für „normale Fraktionsarbeit“

"Ilten, den 08.05.09. Am 24. April wurden im Klinikum Wahrendorff Flugblätter der Verdi-Betriebsgruppe verteilt, in denen der Minderheitsgruppe im Betriebsrat, der Liste „Neustart“, ein „skandalöses Verständnis von Betriebsratsarbeit“ und „ein immenser Vertrauensbruch“ vorgeworfen werden. Der Betriebsgruppe sei aufgefallen, dass „die Geschäftsleitung über Inhalte und Sachverhalte der Betriebsratsarbeit sehr gut informiert ist“, heißt es in dem brisanten Flugblatt (1).

Zuvor hatten sich mehrere „Neustart“- Mitglieder mit Geschäftsführer Dr. Rainer Brase im Restaurant „Baki“ im nahen Örtchen Bilm getroffen und dort über die Situation im Betriebsrat gesprochen, ohne ihre KollegInnen von Verdi zu informieren (2). Laut dem Flugblatt der Verdi-Betriebsgruppe wurden dort folgende Betriebsratsinterna besprochen: „Darstellung des Dilemmas im BR, besonders in den Ausschüssen, durch bestehende Mehrheitsverhältnisse…“, „Geschäftsleitung hat die Möglichkeit darzustellen, wie sie die Zusammenarbeit empfindet und welche Erwartungen sie an die zukünftige Zusammenarbeit hat“ oder “Wie steht die Liste "Neustart“ zu umstrittenen Personalien…“ (1)...

„Neustart“-Aktivistin Tertel erstattete sogar eiligst Strafanzeige gegen den Betriebsratsvorsitzenden. Völger und seine Stellvertreterin Monika Pätzold fühlen sich dagegen „menschlich völlig enttäuscht“..."

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