Unser nächstes uns reicht`s Treffen kann über die E-Mail-Adresse erfragt werden: uns.reichts.bremen@t-online.de.

Erstellt: 07.03.2014 19:58 | Letzte Änderung: 07.03.2014 19:58

Betriebsratswahl 2014

Flyer zur Betriebsratswahl 2014:

Erstellt: 06.06.2013 20:32 | Letzte Änderung: 06.06.2013 20:32

Einheitsbetrieb oder Selbstständigkeit ?

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

vielleicht habt ihr im Weserkurier von der Resolution im Krankenhaus Links der Weser gelesen: wir wollen euch den Text der Resolution hiermit zugänglich machen. (Siehe Link unten)

Wir sind strikt gegen einen Einheitsbetrieb der vier selbstständigen kommunalen Krankenhäuser (KBM, LDW, Ost und Nord). Der Bremer Senat wird jetzt wohl einen Teil der Investitionssumme (ca 110 Millionen Euro?) für den Teilersatzneubau des Klinikums Bremen Mitte übernehmen. Dafür soll aber der Einheitsbetrieb (Konzept: Gesundheit Nord 2020) geschaffen werden. Mit diesem Plan wird dann der Bremer Senat mit der Gewerkschaft Ver.di Bremen einen Notlagentarif durchsetzen. Dies bedeutet eine Absenkung des Tariflohnes und Heraufsetzung der wöchentlichen Arbeitszeit. Dieses “Opfer“ sollen wir aufbringen. Durch eine Zentralisierung (sprich Einheitsbetrieb) werden Versetzungen, Abteilungsschließungen und weiteren Erpressungsmanövern Tür und Tor geöffnet.

Dagegen werden wir uns wehren.

Eure unabhängige Betriebsgruppe „uns reicht`s“

Erstellt: 13.12.2011 | Letzte Änderung: 13.12.2011

Solidarität mit den streikenden KollegInnen der Charité Facility Management GmbH (CFM) Berlin

... Die CFM ist eine seit 2006 ausgegliederte Tochtergesellschaft der  Universitätsklinik Charite ähnlich der Gesundheit Nord Dienstleistungsgesellschaft (GND) wie bei uns.

Die Einkommens- und Arbeitsbedingungen bei der CFM sind ein Skandal. Das gilt umso mehr, da es sich bei der CFM um ein Unternehmen handelt, das mehrheitlich (51 Prozent) im Landesbesitz ist. Der Rest wurde an private Investoren wie Dussmann, Hellmann und Vamed verkauft. Sie wollen mit der Gesundheit der Menschen Profite machen. Die politisch Verantwortlichen (hier der Berliner Senat) verschieben öffentliche Gelder in die Taschen der Konzerne. Aber: Gesundheit ist ein Menschenrecht und keine Ware. Profitgier auf Kosten der Beschäftigten und Patienten darf es nicht geben. ...

Lest mehr in Uns reichts Nr. 32

Erstellt: 03.12.2011 | Letzte Änderung: 03.12.2011

Ursprünglich geplanter Redebeitrag auf der Kundgebung streikender CFM-KollegInnen vor dem UKE am 22.11.2011

Ich bin Ariane Müller und arbeite als Krankenschwester im Klinikum Bremen Mitte (KBM) auf der med.-intensiv  Station.
Ich komme als Vertreterin von der unabhängigen Betriebsgruppe uns reicht´s am KBM, die es seit 6 Jahren gibt und von einer weiteren unabhängigen Betriebsgruppe, in der Beschäftigte von den vier Bremer Kliniken (LDW, Nord, Ost und KBM) der Gesundheit Nord und der privaten Heines-Klinik sowie von der Bremer Gruppe Bremen macht Feierabend mitarbeiten.

Wie wehren uns gegen die immer schlechter werdenden Arbeitsbedingungen in den Krankenhäusern durch einen massiven Personalabbau. Von ungefähr 1000 geplanten VK-Stellen sind schon einige hundert abgebaut worden.

Die Arbeitsbelastung und –verdichtung nimmt zu. die KollegInnen sind fix und alle. Die Krankheitsrate schnellt in die Höhe. Die Patientenversorgung ist schlechter geworden.

Diese massive Vernichtung von Arbeitsplätzen ist in erster Linie darauf zurück zu führen, dass die vier Kliniken die Finanzierung von Teilneu- und/oder Umbauten sowie Renovierungen selbst tragen müssen, weil der Bremer Senat seit sehr vielen Jahren sich weigert, für Investitionen aufzukommen, obwohl der nach dem Bremer Krankenhausfinanzierungsgesetz dazu verpflichtet ist.
Auch hier wurde eine Gesundheit Nord Dienstleistungsgesellschaft  (GND) mit dem einzigen Zweck gegründet, den lohn in den Bereichen wie Logistik, Patiententransport, Küche, Reinigung etc. um mindestens 30 % zu senken.

Wir sind mit eurem Kampf um höhere Löhne solidarisch und versuchen euren Streik so gut wie möglich zu unterstützen.
Hier soll ich euch noch solidarische Grüße vom Betriebsrat und der Belegschaft vom Krankenhaus Links der Weser (LDW) übermitteln.
Gesundheit ist ein Menschenrecht und keine Ware, mit der kein Profit gemacht werden darf.

Alle bereiche eines Krankenhauses also die Pflegekräfte, die Ärzteschaft, die Bereiche wie Logistik, Patiententransport, Küche, Reinigungswesen und und und sind eine Einheit, gehören zusammen. Da wo Teilbereiche ausgegliedert sind wie die CFM, müssen wir, wenn ihr endlich euren Tarifvertrag erkämpft habt, in weiteren Schritten uns dafür einsetzen, dass sie wieder zusammen kommen.

Ihr habt durch euren wochenlangen Streik keine Ruhe. Sorgen wir dafür, dass auch die Verantwortlichen von Hellmann, Dussmann und Vamed sowie die zuständigen Politiker  solange ihren Kaffee nicht in Ruhe schlürfen können, bis eure Forderungen erfüllt sind.
Haltet durch. Ich wünsche euch weiterhin viel Kraft. Solidarität ist eine Waffe.

Ariane Müller, 22.11.2011

Siehe auch Solidaritätskomitee für die CFM-Beschäftigten und LabourNet

Erstellt: 05.10.2011 | Letzte Änderung: 05.10.2011

In naher Zukunft? 10 % weniger Lohn?

Herr Hansen, der Aufsichtsratvorsitzende der Gesundheit Nord (GeNo) hat vom Bremer Senat bestimmte Vorgaben erhalten. Er hat die Aufgabe übernommen (kein Mensch hat ihn zu diesem Job gezwungen), die GeNo auf Teufel komm heraus so zu sanieren, dass die vier kommunalen Krankenhäuser schwarze Zahlen schreiben müssen.

Der Klinikneubau des KBM Bremen wird von der GeNo mit einem Kredit in Höhe von 320 Mio. Euro finanziert, für die der Bremer Senat die Bürgschaft übernommen hat (bürgen bedeutet nicht bezahlen). Nach dem Bremer Krankenhausfinanzierungsgesetz muss eigentlich das Land Bremen die Investitionen von Krankenhäusern aufbringen (siehe unser Flyer Nr.30). So aber ist die GeNo  zuständig für Zinsen und Tilgung. Die vier Krankenhäuser müssen dies „erwirtschaften“. Durch den Sanierungsvertrag werden mindestens 850 Vollzeitstellen abgebaut. Trotzdem ist die GeNo in der Bilanz im Grunde genommen jetzt auch schon pleite. ....

Lest mehr in Uns reichts Nr. 31

Erstellt: 01.09.2011 | Letzte Änderung: 01.09.2011

Illegale Finanzierung - Der Sparzwang - Das Kaputtsparen

Hat der Wahnsinn Methode?

... Der Teilersatzneubau des Klinikum Bremen Mitte wird finanziert durch einen Kredit in Höhe von 320 Mio. Euro.

Nach dem Krankenhausfinanzierungsgesetz ist die Finanzierung von Investitionen (also auch der Klinikneubau in Mitte) Sache der Länder und Kommunen und dürfen nicht aus den laufenden Erlösen bezahlt werden.
Auch das Bremer Krankenhausfinanzierungsgesetz sagt ganz klipp und klar aus, dass die Krankenkassen im Wesentlichen für die laufende medizinische Versorgung (das sog. operative Geschäft) und die Kommunen bzw. das Land für die Investitionen (also Instandhaltung, Neu- und Umbau) zuständig sind.

Seit vielen Jahren aber erfüllen die Kommunen und Länder in Deutschland nicht mehr ihre gesetzlich vorgeschriebene Pflicht. ...

Lest mehr in Uns reichts Nr. 30

Erstellt: 21.06.2011 | Letzte Änderung: 21.06.2011

Überlastungsanzeigen

Die Arbeitsbedingungen auf pflegerischer und ärztlicher Seite haben sich in den letzten Jahren dramatisch verschlechtert. So wurden die Pflege- und Ärztestellen auf den einzelnen Stationen drastisch gekürzt. Im  Auftrag des neuen Managements hat die Pflegedirektion - ohne den eigentlichen Bedarf zu berücksichtigen - die Besetzungen pro Schicht heruntergeschraubt.

Hintergrund ist der Umbau der allgemeinen Gesundheitsversorgung zu einem profitablen Wirtschaftsunternehmen. ...

Was aber können wir zurzeit tun?
Lest mehr im Flugblatt Überlastungsanzeigen

Erstellt: 30.05.2011 | Letzte Änderung: 30.05.2011

Auch wir fordern 30 Euro zusätzlich, wenn wir an unserem freien Tag einspringen !

Die Beschäftigten des Klinikums Stuttgart erhalten ab dem 1. Mai 2010 einen Zuschlag von 30 Euro, falls sie an einem freien Tag zur Arbeit gerufen werden. Diese Regelung gilt nicht nur für Pflegekräfte, sondern auch für das Reinigungs- und Küchenpersonal, medizinisch-technische Assistenten (MTA) und andere. Ausgenommen sind nur die Ärzte und Verwaltungsangestellte. ...

Wir fordern den neugewählten Betriebsrat auf, ebenfalls für uns so eine Dienstvereinbarung mit der Klinikleitung bzw. mit der Gesundheit Nord abzuschließen.        
Allerdings sollte eigentlich so eine Dienstvereinbarung überflüssig sein, denn es gibt im Prinzip keine andere Alternative als den massiven Abbau der Pflegekräfte der letzten Jahre wieder rückgängig zu machen. Und wir fordern den Betriebsrat auf, Zahlen vorzulegen, wie viele Pflegekräfte in der Vergangenheit einspringen mussten.

Lest mehr in Uns reichts Nr. 26, April 2010.

Erstellt: 30.05.2011 | Letzte Änderung: 30.05.2011

1000 Euro Kopfprämie! Ein verspäteter Aprilscherz?

Jetzt ist es wohl auch beim Bremer Senat angekommen. Die Arbeitsbedingungen in den vier kommunalen Krankenhäusern sind katastrophal. Die Arbeitsverdichtungen und –belastungen steigen und steigen. Die Pflegekräfte sind völlig ausgelaugt. Jeden Tag kommen neue Krankmeldungen hinzu. ...

Nun soll eine Kopfprämie von 1000 Euro das Allheilmittel sein.
Wenn die Beschäftigten der GENO eine Pflegekraft einem der vier Krankenhäusern erfolgreich vermitteln kann, bekommen sie die Prämie. Glauben die da oben wirklich, dass sich Pflegekräfte so mit Geld  ködern lassen ? ...

Wir fordern die 30-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich!

Lest mehr in Uns reichts Nr. 28, April 2011.

Erstellt: 29.05.2011 | Letzte Änderung: 29.05.2011

Tarifabschluss im öffentlichen Dienst

Nein zu diesem Abschluss ! Ver.di hat uns „verkauft“ !

Mit dem Abschluss im öffentlichen Dienst haben sich die „Arbeitgeber“ durchgesetzt und nicht die Beschäftigten, weil im Grunde die Gewerkschaft ver.di wie fast immer in den letzten Jahren die Tarifverhandlungen defensiv geführt hat, im Widerspruch zu der Basis, denn an den vorübergehenden Arbeitsniederlegungen beteiligten sich rund 120000 Beschäftigte. Im Gegensatz zu der Tarifrunde 2008 hatte der Gewerkschaftsapparat wenig über die Auseinandersetzung informiert und erst kurzfristig zu Warnstreiks mobilisiert. Die Basis hätte den Konflikt (Wegen der schlechten kommunalen Finanzlage war angeblich kein anderer Tarifabschluss möglich) politisieren und auf die Frage zuspitzen sollen: Wer muss für die Krise zahlen ? Dann hätten wir deutlich mehr Schlagkraft entwickeln können. Die Bereitschaft für ein besseres Ergebnis zu kämpfen war vorhanden. Das freiwillige Herunterschrauben der ursprünglichen Forderung von 5 % Gesamtvolumen auf 3,5 % demotiviert die Basis. Nur offensive Forderungen und Kampfbereitschaft sind Grundvoraussetzungen dafür, dass Nichtorganisierte in die Gewerkschaft eintreten, dass bisher passive KollegenInnen aktiv werden. Die Tarifauseinandersetzung und der Abschluss bewirken das Gegenteil: Entmutigung, Frust und Austritte.

Lest mehr in Uns reicht's Nr. 25

Erstellt: 29.05.2011 | Letzte Änderung: 29.05.2011

Die Rote Karte für neue Arbeitszeiten am KBM Bremen !

Bei jeder Schweinerei ist die Pflegedirektion dabei !

Seit einigen Monaten versucht die Krankenhausdirektion mal wieder, neue Arbeitszeiten gegen den Willen der Beschäftigten durchzudrücken. Die Pflegekräfte haben immer wieder deutlich gemacht, dass diese neuen Arbeitszeitmodelle in die Mülltonne gehören. So haben sich z.b. die Intensivstationen mit sehr großer Mehrheit dafür ausgesprochen, die jetzigen Arbeitszeiten (7,42 / 7,42 / 10 Stunden ) beizubehalten. Auch in Teilbereichsversammlungen haben die KollegInnen dies sehr deutlich zum Ausdruck gebracht. ...

Lest mehr in Uns reichts Nr. 27, April 2011.

Erstellt: 29.05.2011 | Letzte Änderung: 29.05.2011

Betriebratswahlen am Klinikum Bremen Mitte

Anmerkungen zum Flugblatt Nr. 23
In der Zwischenzeit hat uns reicht`s / Betriebsratfraktion ihre Liste zu den Betriebsratwahlen zurückgezogen. Diesen Schritt hat der Marburger Bund ebenfalls vollzogen, so dass jetzt wieder eine Persönlichkeitswahl stattfinden wird.

Nun zum Flugblatt:

Unsere Antwort: Wahlboykott!

Anmerkung:
Die unabhängige Betriebsgruppe hat sich in zwei Fraktionen gespalten. Wie sich die andere nennen wird, wissen wir nicht. Wir nennen sie die Betriebratsfraktion, die sich an den Wahlen beteiligen wird. Wir sind die autonome Fraktion. Wir werden auch in Zukunft im KBM Oppositionsarbeit betreiben. Weiterhin sind wir mit dem bekannten Logo erkennbar, die E-Mail-Adresse und die Internetseite sind unverändert geblieben. Eine weitere Ausgabe der Zeitung „Die rote Kanüle“ wird im Herbst 2010 erscheinen.

Im März 2010 dürfen mal wieder die Beschäftigten ihr Kreuzchen bei den anstehenden Betriebswahlen machen. Die gekaufte Demokratie lässt grüßen.

Drei Betriebsgruppen stellen sich der Wahl: die Verdi-Betriebsgruppe, der Marburger Bund und die Betriebsgruppe uns reicht`s / Betriebratsfraktion. ..

Lest mehr im Uns reichts Nr. 23, Februar 2010, Februar 2010.