Unabhängige Betriebsgruppe »Uns reicht's« Kommunale Kliniken Bremen (Mitte)

Unser nächstes uns reicht`s Treffen kann über die E-Mail-Adresse erfragt werden: uns.reichts.bremen@t-online.de.
 

05.04.2010

Auch wir fordern 30 Euro zusätzlich, wenn wir an unserem freien Tag einspringen !

Die Beschäftigten des Klinikums Stuttgart erhalten ab dem 1. Mai 2010 einen Zuschlag von          30 Euro, falls sie an einem freien Tag zur Arbeit gerufen werden. Diese Regelung gilt nicht nur für Pflegekräfte, sondern auch für das Reinigungs- und Küchenpersonal, medizinisch-technische Assistenten (MTA) und andere. Ausgenommen sind nur die Ärzte und Verwaltungsangestellte. ...

Wir fordern den neugewählten Betriebsrat auf, ebenfalls für uns so eine Dienstvereinbarung mit der Klinikleitung bzw. mit der Gesundheit Nord abzuschließen.        
Allerdings sollte eigentlich so eine Dienstvereinbarung überflüssig sein, denn es gibt im Prinzip keine andere Alternative als den massiven Abbau der Pflegekräfte der letzten Jahre wieder rückgängig zu machen. Und wir fordern den Betriebsrat auf, Zahlen vorzulegen, wie viele Pflegekräfte in der Vergangenheit einspringen mussten.

Lest mehr in Uns reichts Nr. 26, April 2010.
 

14.03.2010

Tarifabschluss im öffentlichen Dienst

Nein zu diesem Abschluss ! Ver.di hat uns „verkauft“ !

Mit dem Abschluss im öffentlichen Dienst haben sich die „Arbeitgeber“ durchgesetzt und nicht die Beschäftigten, weil im Grunde die Gewerkschaft ver.di wie fast immer in den letzten Jahren die Tarifverhandlungen defensiv geführt hat, im Widerspruch zu der Basis, denn an den vorübergehenden Arbeitsniederlegungen beteiligten sich rund 120000 Beschäftigte. Im Gegensatz zu der Tarifrunde 2008 hatte der Gewerkschaftsapparat wenig über die Auseinandersetzung informiert und erst kurzfristig zu Warnstreiks mobilisiert. Die Basis hätte den Konflikt (Wegen der schlechten kommunalen Finanzlage war angeblich kein anderer Tarifabschluss möglich) politisieren und auf die Frage zuspitzen sollen: Wer muss für die Krise zahlen ? Dann hätten wir deutlich mehr Schlagkraft entwickeln können. Die Bereitschaft für ein besseres Ergebnis zu kämpfen war vorhanden. Das freiwillige Herunterschrauben der ursprünglichen Forderung von 5 % Gesamtvolumen auf 3,5 % demotiviert die Basis. Nur offensive Forderungen und Kampfbereitschaft sind Grundvoraussetzungen dafür, dass Nichtorganisierte in die Gewerkschaft eintreten, dass bisher passive KollegenInnen aktiv werden. Die Tarifauseinandersetzung und der Abschluss bewirken das Gegenteil: Entmutigung, Frust und Austritte.

Lest mehr in Uns reicht's Nr. 25
 

14.02.2010

Betriebratswahlen am Klinikum Bremen Mitte

Anmerkungen zum Flugblatt Nr. 23
In der Zwischenzeit hat uns reicht`s / Betriebsratfraktion ihre Liste zu den Betriebsratwahlen zurückgezogen. Diesen Schritt hat der Marburger Bund ebenfalls vollzogen, so dass jetzt wieder eine Persönlichkeitswahl stattfinden wird.

Nun zum Flugblatt:

Unsere Antwort: Wahlboykott!

Anmerkung:
Die unabhängige Betriebsgruppe hat sich in zwei Fraktionen gespalten. Wie sich die andere nennen wird, wissen wir nicht. Wir nennen sie die Betriebratsfraktion, die sich an den Wahlen beteiligen wird. Wir sind die autonome Fraktion. Wir werden auch in Zukunft im KBM Oppositionsarbeit betreiben. Weiterhin sind wir mit dem bekannten Logo erkennbar, die E-Mail-Adresse und die Internetseite sind unverändert geblieben. Eine weitere Ausgabe der Zeitung „Die rote Kanüle“ wird im Herbst 2010 erscheinen.

Im März 2010 dürfen mal wieder die Beschäftigten ihr Kreuzchen bei den anstehenden Betriebswahlen machen. Die gekaufte Demokratie lässt grüßen.

Drei Betriebsgruppen stellen sich der Wahl: die Verdi-Betriebsgruppe, der Marburger Bund und die Betriebsgruppe uns reicht`s / Betriebratsfraktion. ...

Lest mehr im Uns reichts Nr. 23, Februar 2010, Februar 2010.